Dienstag, 2. Dezember 2014

Update nach über einem Jahr....

Da ich gerade Urlaub habe und unser Blog erstaunlicherweise immer noch eine gewisse Resonanz erfährt, will ich nochmal ein Update veröffentlichen.

An dieser Stelle vielen Dank für die netten Kommentare, die jetzt zwar verständlicherweise nur noch vereinzelt eingehen, aber immerhin. Wir freuen uns auf jeden Fall darüber.

Was hat sich seit dem Einzug vor inzwischen gut eineinhalb Jahren getan?

Baufirma:

Mit der Baufirma haben wir schon lange keinen Kontakt mehr, was ja ein durchaus positives Zeichen ist. Natürlich waren in den ersten Monaten nach dem Einzug noch diverse kleinere Mängel und offene Restarbeiten zu erledigen bzw. zu beheben. Das ist aber alles problemlos "abgearbeitet" worden.


Garten, Kosten für Gartenanlage und Rechtsstreit Gartenbau:

Etwas länger hat uns der Gartenbauer beschäftigt. Der hat mit seiner Endrechnung so dermaßen übertrieben, dass wir die die Rechnung um gut 2.000 Euro gekürzt haben, was im Sommer diesen Jahres schließlich ein gerichtliches Nachspiel hatte. Vor dem Amtsgericht haben wir uns auf einen Vergleich verständigt. Nach unserer Auffassung zwar ungerecht für uns, aber laut Aussage diverser Kollegen und Bekannten, die auch schon Erfahrung mit solchen Rechtsstreiten haben, wohl ein normaler Ausgang eines solchen Verfahrens vor Amtsgerichten.

Eigentlich schade: Zunächst hat sich die Zusammenarbeit sehr positiv gestaltet und wir hatten auch persönlich einen durchaus guten Eindruck. Reichlich verärgert waren wir erstmalig, als der Gartenbauer unseren Vorgarten fast vollständig unterschottert hat. Eigentlich logisch, dass man in den Beetflächen neben den Wegen etwas pflanzen möchte, offensichtlich aber nicht für unseren Gartenbauer. Es handelt sich hier nicht nur um nicht richtig abgegrenzte Wegflächen, was ja vielleicht mal passieren kann, sondern um viele Quadratmeter verdichteter Schotterfläche 10 bis 15 cm unterhalb des Mutterbodens. Super war dann seine Aussage, das sei kein Schotter, sondern nur verdichteter Boden. Schon klar!

Achtet also unbedingt darauf, dass eure Gartenbauer an dieser Stelle sorgfältig arbeiten. Es ist nämlich fast unmöglich verdichteten Schotter auf- und wegzukloppen, um Pflanzlöcher auszuheben. Unsere Hecke mickert deswegen im Vorgarten auch nur gerade schlecht und recht vor sich hin.

Dann kam noch die Endrechnung, die uns fassungslos gemacht hat. Der Bereich Gartenbau und Außenanlagen war für uns die unangenehmste Erfahrung im Zusammenhang mit unserem Bau. Dafür ist es inzwischen sehr schön geworden.

Insgesamt haben uns die Arbeiten des Gartenbauers (ca. 150 m² Pflasterflächen incl. Material und Unterbau, 50 m Maschendrahtzahn und Grobplanum sowie drei kleinere Bäume geplanzt) rd. 23.000 Euro (brutto) bezahlt. Im Vergleich zu den Nachbarn ist das eher etwas teurer, zumal wir kein besonders hochpreisiges Pflaster ausgewählt hatten.

Dazu kamen dann noch die Kosten für das Feinplanum, das wir von einer anderen Firma haben ausführen lassen, Kosten für Pflanzen, Rasen, Maulwurfgitter und Hecke. Und natürlich die Holzterrasse, die wir ja selbst gebaut haben. Dazu dann das Carport und die Gartenhütte (beides eher teurere Exemplare ihrer jeweiligen "Gattung") und dieses Jahr noch die Gabionen. Insgesamt haben uns die Außenanlagen mehr als 40.000 Euro gekostet. Ein Posten, den wir reichlich unterschätzt hatten. Ich schreibe das hier mal als Warnung, für die Außenanlagen genug einzuplanen. Unsere Kosten sind sicher nicht repräsentativ, da wir aufgrund des relativ großen Grundstücks recht viel haben pflastern lassen und auch bei Carport und Schuppen eher auf Optik als auf den Preis geachtet haben. Trotzdem handelt es sich aber sicher insgesamt um den Posten bei dem wir uns am meisten verkalkuliert hatten.

Trotzdem dies hier mal als grobe Angabe mit welchen Kosten nach dem Bau noch für Gartenarbeiten zu rechnen ist.

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