Sonntag, 25. November 2012

Fußbodenheizung etc.

In der vergangenen Woche hatten wir am Mittwoch einen gemeinsamen Termin mit unserem baubegleitenden Sachverständigen und unserem Bauleiter.

Uns war es besonders wichtig über den Putz zu sprechen. Die Tatsache, dass bei (leichtem) Frost der Armierungsputz aufgetragen wurde, hat uns ziemlich beunruhigt. Da unser Sachverständiger auch nicht ganz sicher war, ob es eventuell zu Schäden gekommen sein könnte, hat er darum gebeten, dass ein Außendienstmitarbeiter des Putzherstellers sich den Armierungsputz ansieht. Die Erklärung des Herstellers liegt uns zwar noch nicht vor, aber da weiter verputzt wurde, gehen wir mal davon aus, dass alles in Ordnung ist. Von den Temperaturen abgesehen haben die Putzer gut gearbeitet. Das Ergebnis gefällt uns sehr. Das Haus sieht gleich viel "freundlicher" aus mit dem weißen Putz. Wir warten schon gespannt darauf, dass morgen endlich das Gerüst abgebaut wird und wir Fotos machen können.

Darüber hinaus hat sich unser Sachverständiger den derzeitigen Stand angesehen (Trockenbau und Sanitärrohinstallation). Von Kleinigkeiten abgesehen, gab es keinen Grund zum Meckern. Also weiterhin alles im grünen Bereich.

Zwischenzeitlich wurde auch die Fußbodenheizung gelegt, so dass morgen der Estrich kommen kann. Wir hatten ja etwas daran gezweifelt, ob das zeitlich klappt, da am Donnerstagabend noch keine einzige Heizschlange gelegt war. Am Freitag (und möglicherweise auch noch am Samstag - das wissen wir nicht) müssen die Heizungsbauer aber einen ordentlichen Schlag rein gehauen haben, denn am Samstagnachmittag war alles fertig.

Hier noch ein paar Fotos der Fußbodenheizung. Da ich ständig friere, war es uns wichtig, auch ohne Steigerung der Vorlauftemperatur 23 Grad Raumtemperatur erreichen zu können. Deshalb wurden die Heizschlangen bei uns besonders eng gelegt:


Auch im Bereich der bodengleichen Duschen in Bad und Gästebad wurden Heizschlangen gelegt, so dass man auch in der Dusche einen warmen Boden hat:


Sonntag, 18. November 2012

Bemusterung

Da wir so ganz langsam in die Zielgerade einlaufen mit dem Bau, wollte ich mal einige Zeilen zu der Bemusterung für die verschiedenen Innengewerke schreiben:

Das Aussuchen der Fußbodenbeläge war ein reines Drama und hat Monate gedauert. Fast ein Wunder, dass unsere Beziehung das überlebt hat ;-) Jürgen war zum Glück ziemlich geduldig mit mir - oder er hat dann irgendwann einfach resigniert....

Ursprünglich wollten wir unbedingt Parkett im Wohnzimmer haben. Davon sind wir dann aber wieder abgekommen, weil es uns einfach zu empfindlich ist - und gerade mit Garten und Terrasse möchten wir nicht jedes Mal das "Schuhe an, Schuhe aus"-Spiel spielen. Als nächstes kamen dann Fliesen in Holzoptik von Marazzi in die engere Auswahl. Sehr schön und eindeutig Jürgens Favorit. Da ich aber sowieso ständig kalte Füße habe und die Fußbodenheizung in der Übergangszeit bei unserem gut gedämmten Haus aus sein wird, kamen Fliesen für mich letztendlich nicht in Frage. Einen Design-Vinylboden wollte Jürgen nicht wegen möglicher Ausdünstungen.

Völlig verzweifelt, blieb dann nur noch Laminat, sozusagen als einzig möglicher Kompromiss. Laminat hat auch den Vorteil, dass wir im ganzen EG einen einheitlichen Bodenbelag verlegen können. Bei Parkett hätten wir es nicht gewagt, dieses auch in Flur und Küche zu verlegen. Bei Laminat ist das möglich. Das war für uns letztlich das ausschlaggebende Argument zugunsten von Laminat.

Nur leider gibt es Laminat in Hülle und Fülle, so dass uns auch diese Auswahl Wochen unseres Lebens gekostet hat. Von rötlich-braun über dunkelbraun sind wir schlussendlich bei einem hellen Laminat "gelandet". An dieser Stelle großes Lob für die kompetente und geduldige Beratung durch Eichtal in Hamburg-Wandsbek. Hier hat man uns immer wieder problemlos neue Muster mitgegeben. Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr der Farbeindruck sich bei unterschiedlicher Beleuchtung ändert. Insofern raten wir jedem dazu, sich bei einem Fachhändler Muster für einige Tage auszuleihen und diese bei Tages- und Kunstlicht genau anzusehen.

Letztlich haben wir uns für Laminat von Balterio stretto, Eiche Sauvignon entschieden - schön hell und warm im Ton:


Genauso schwierig war die Fliesenauswahl. Die Auswahl im Fliesenzentrum in Hamburg (dort sollten wir laut unserem Bauträger die Fliesen bemustern) hat uns im Endeffekt und - genau wie beim Laminat - nach mehreren Monaten des Suchens und Überlegens nicht wirklich überzeugt. Zum Glück verlegt der Fliesenleger unserer Baufirma auch selbst besorgte Fliesen.

Letztlich haben wir uns nun für Fliesen von Villeroy und Boch "Bernina" in greige (ein beige-grau Ton, deshalb die komische Farbbezeichnung) für das Bad oben und in creme für das Bad unten entschieden. Beide Varianten werden wir in anpoliert und 60 * 60 cm nehmen. Unten kommen dazu als Akzent noch Mosaikfliesen ebenfalls in creme und oben Fliesen in 7,5 * 60 cm in anthrazit. Da keine Fliesenausstellung in Hamburg genau diese Fliesen in der Ausstellung hat, gehen wir an dieser Stelle ein gewisses Risiko ein. Wir sind aber guten Mutes, dass es uns im Endeffekt gut gefallen wird. In einigen Bautagebüchern von Viebrock Häusern kann man ähnliche Varianten sehen.

Aufgrund des ziemlich hohen Preises werden wir die Fliesen im Internet bestellen. Hoffen wir, dass alles klappt.

Unsere Badewanne wird eine Hoesch Badewanne sein, Modell Foster:


Toiletten und Waschtisch unten von Villeroy und Boch "Subway".

Der Waschtisch oben ist ein ganz tolles Ausstellungsstück, das wir günstig erwerben konnten: Villeroy und Boch "Memento"  Leider haben wir vor der Demontage kein Foto gemacht und wegen der Abmahn-Aktivitäten gewisser Anwaltskanzleien verzichten wir lieber darauf, ein Web-Foto einzustellen. Es handelt sich um einen 1,70m breiten Möbel-Waschtisch aus teakholzfarbenem Echtholz und schwarzem Glas. Darauf ein 1,20m breiter Waschtisch. Dazu gehört noch ein ebenfalls teakholzfarbener/schwarzer Hochschrank und ein Rollcontainer. Ganz toll und superedel. Das wird bestimmt gut zu den Fliesen in "greige"/anthrazit Kombination passen.

Innenputz

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Putzes. Unser Haus wurde innen vollständig verputzt. Soweit wir es beurteilen können, haben die Putzer gute Arbeit geleistet. Von kleineren Putzspritzern abgesehen (und die sind vermutlich unvermeidbar) sind die Wände sehr schön glatt geworden. Das ist uns wichtig, da wir aus verschiedenen Gründen - u.a. finanzieller Art ;-) - auf Malervlies an den Innenwänden verzichten und direkt streichen lassen.

Was den Innenausbau betrifft, geht an dieser Stelle ein großes Lob an unseren Bauleiter Herrn D. Er sorgt sehr erfolgreich dafür, dass der Zeitplan stringent eingehalten wird und auch mögliche Anfragen von uns werden zügig beantwortet.

In der kommenden Woche werden die Heizschlangen der Fußbodenheizung gelegt und dann kommt auch schon der Estrich. Und danach haben wir dann ein fast bezugsfertiges Haus - naja, natürlich fehlt dann immer noch einiges, aber trotzdem!

Der Balkon über dem Spitzerker wurde ebenfalls endlich fertig gestellt und vollständig abgedichtet. Nun kann von dort kein weiteres Wasser mehr in die Wand laufen -  da sind wir natürlich froh!

Auch mit dem Außenputz wurde begonnen. Trotz der Tatsache, dass wir seit drei Wochen darauf warten, hält sich unsere Begeisterung in Grenzen. Der Putzer hat sich nämlich ausgerechnet den einzigen Tag in der ganzen Woche (Freitag) mit Temperaturen von knapp unter null Grad ausgesucht. Putzen bei Frost? Das ist ganz sicher nicht normgerecht. Aufgrund der Tatsache, dass der Putzer die Verblender mit Folie abdecken musste, konnte natürlich weder weiter verfugt noch die Rollschichten gemauert werden. Die "Baustelle" (im wahrsten Sinne des Wortes) Außenarbeiten wird uns also noch einige Zeit weiter begleiten.

Hier noch einige Fotos von den Arbeiten der letzten 14 Tage:

Freitag: Dachdecker beim Balkonabdichten
Ebenfalls Freitag: Der Putzer bei der Arbeit
Vom Gerüst: Blick nach hinten zum Feld
Vom Gerüst: Blick nach vorne zur Straße

Schlafzimmer ohne Putz
Schlafzimmer mit Putz
Bad (Dusche) noch ohne Putz
Bad mit Putz


Treppe verputzt
Treppe ohne Putz













Sonntag, 11. November 2012

Innenausbau schreitet voran

Um das Haus putzfertig zu machen, mussten die Handwerker sogar am Samstag ran. Die Firma Brinkmann tut also alles, um im Zeitplan zu bleiben. Die Elektro-Rohinstallation scheint abgeschlossen zu sein und die Sanitärinstallation ist auch schon recht weit fortgeschritten. Auch die Trockenbauer waren schon sehr fleißig.

Außen wurde inzwischen auch endlich mit dem Verfugen der Verblender angefangen. Die Rollschichten sollen nach Abschluss der letzten Innenmauerarbeiten in Angriff genommen werden. Soweit alles so gut.

Weniger gut ist die Tatsache, dass der Putzer für den Außenputz immer noch nicht aufgetaucht ist. Unser Bauleiter tut wohl alles und hat entsprechende Fristen gesetzt. Dummerweise sollen in der nächsten Woche die Nachttemperaturen teilweise auf Werte von knapp unter null Grad sinken - und damit dürfte das Aufbringen von Außenputz eigentlich ausgeschlossen sein. Letzte Chance wäre unseres Erachtens morgen, also Montag.

Dienstag, 6. November 2012

Die Handwerker haben diese Woche unser Haus als Arbeitsort wiedergefunden ;-)

Um nicht immer nur über die Kommunikation zu meckern, will ich natürlich auch Positives nicht verschweigen: Unser neuer Bauleiter hat kurzfristig auf unsere "Frust"mail vom vergangenen Freitag reagiert. Ein "geht doch!" kann ich mir an dieser Stelle nun aber nicht verkneifen.

Nach seiner Mail sollte das Dach Montag fertig gedeckt werden: Ja, ist passiert!
Am Dienstag, also heute, sollte die Treppe kommen: Ja, ist passiert!
Ab morgen soll der Außenputz aufgebracht werden: Wir haben begründete Hoffnung, dass auch das passieren wird - wenn nicht Regen einen Strich durch diese Rechnung macht.

Für den Oberputz wird es sicher zeitlich nicht mehr reichen, da der Unterputz relativ lange durchtrocknen muss und das Gerüst Ende übernächster Woche weg muss. Aber das ist letztlich auch kein großes Problem. Dann muss das Haus eben nochmal eingerüstet werden.

Da schon eine Menge Installationsmaterial in unserem Haus lagert, gehen wir auch davon aus, dass in den kommenden Tagen sowohl die Elektro- als auch Sanitärrohinstallation erfolgen werden.

Als letzte "Bauchschmerzen" - allerdings auch nicht unwichtige Bauschmerzen! - bleiben die weiteren Außenarbeiten wie Rollschichten unter den Fenstern (natürlich ganz wichtig, damit das Haus endlich richtig dicht ist) und das Verfugen der Verblender. Für diese Arbeiten wird es eng, da wie oben erwähnt, das Gerüst bald weg muss und wir auf jeden Fall kurzfristig ein verfugtes Haus haben möchten.

Sonntag, 4. November 2012

Jetzt sind wir in Verzug!

Seit Mittwochmittag sind gerade mal ein paar weitere Dachziegel oberhalb des Erkers gelegt und die Zinkumrandung des Erkerdachs fertiggestellt worden. Auf der Ostseite ist gar nichts passiert. Außerdem hätten in der vergangenen Woche Rollschichten und Außenputz angebracht werden müssen. Laut Bauzeitenplan sollten Fassade und Dacheindeckung zwischen der 36. und 43. KW erfolgen. Da sind wir  also deutlich im Verzug.

Auch die darüber hinaus für die vergangene Woche vorgesehene Sanitärrohinstallation wurde noch nicht mal begonnen.

Gerade der Verzug bei den Außenarbeiten ist ärgerlich, da wir uns nun mal im November befinden und die Temperaturen jederzeit unter null Grad sinken könnten. In der vergangenen Woche war dagegen recht gutes Wetter mit Temperaturen von deutlich über null Grad und kaum Regen.

Das ist der Stand der Dacheindeckung vom gestern Mittag: