Mittwoch, 31. Oktober 2012

Auch wir bekommen ein Dach!

Endlich!!!! Auch bei uns tut sich etwas auf dem Dach: Die Westseite ist halb gedeckt.

Auch wenn heute gegen 14.00 Uhr kein Dachdecker weit und breit zu entdecken war, müssen sie irgendwann heute Vormittag oder gestern Nachmittag da gewesen sein wie die folgenden Fotos beweisen:




Wir sind sehr froh, dass auch unser Haus endlich geschlossen wird und eventuell kommende Herbststürme keinen Schaden mehr anrichten können. Das ist natürlich die Hauptsache.

Trotzdem muss die Baufirma Brinkmann nach unserer Meinung dringend an ihrem Umgang mit Kunden arbeiten. Wie schon vermutet bzw. befürchtet wurde unsere Mail vom vergangenen Freitag schlicht ignoriert. Das geht gar nicht. Jeder Friseur und jeder Sachbearbeiter mit Kundenkontakt wird heutzutage geschult und von seinem Arbeitgeber zu kundenfreundlichem Verhalten verpflichtet.

Bei einer Baufirma geht es im Vergleich dazu um erheblich höhere Summen und für die Bauherren um ein Projekt, das man im Regelfall nur einmal im Leben durchführt. Da sollte man doch meinen, dass die Baufirmen das beim Umgang mit ihren Kunden berücksichtigen. Gerade im Zeitalter von Email ist nichts einfacher, als die Bauherren mit einem "Zweizeiler" über eventuelle Verzögerungen und die Gründe dafür zu informieren. Dass Anfragen von Kunden kurzfristig beantwortet werden sollten, versteht sich eigentlich von selbst. Bei der Firma Brinkmann sehen wir in diesem Punkt aufgrund einer Reihe negativer Erfahrungen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Fotos

Den Sonnenschein heute haben wir ausgenutzt, um ein paar Fotos von den Fenstern zu machen:

Erkerfenster von innen 

Der Bauherr im Badezimmer


Sonnenschutzverglasung im Erker

Eingangsseite

Freitag, 26. Oktober 2012

Kein Dach, aber Fenster

Um erstmal mit dem positiven Teil anzufangen: Die Fenster wurden planmäßig eingebaut. Heute waren die Fensterbauer noch fleißig am Werk, so dass wir uns erst morgen das Endergebnis ansehen werden.

Bilder folgen deshalb morgen.

Wir haben heute allerdings schon festgestellt, dass die Seitenscheiben neben der Haustür aus Klarglas waren. Eigentlich hatten wir hier satiniertes Glas geplant. Aber vielleicht gefällt uns Klarglas sogar besser. Das ist die Wahl zwischen dem Gefühl von Offenheit auf der einen Seite und dem Gefühl, dass unsere Nachbarn von ihrer Terrasse direkt durch unser Haus durchsehen können auf der anderen Seite - mal sehen.

Weniger positiv ist die Tatsache, dass das Dach immer noch nicht gedeckt wurde. Jetzt sind seit Richten des Dachstuhl bereits fünf Wochen vergangen. Was uns in diesem Zusammenhang besonders ärgert, ist die Tatsache, dass von der Baufirma Brinkmann keine verbindliche Aussage zu bekommen ist, wann denn nun endlich gedeckt werden soll. Ursprünglich sollte es bereits vor über einer Woche passieren, dann ab Anfang dieser Woche. Das Dach unserer Nachbarn, die uns vom Bauablauf eigentlich immer rund eine Woche voraus sind, wurde schon vor drei Wochen gedeckt.

Unser neuer Bauleiter kann dazu leider nichts sagen, da das Dachdecken noch zum Rohbau gehört und die Terminplanung von seinem Chef, Herrn Brinkmann, vorgenommen wird. Und Herrn Brinkmann haben wir in der Rohbauphase und ganz besonders zu Beginn der Bautätigkeit als den großen Nicht-Kommunikator kennengelernt. Diesen Eindruck möchte er mit seiner letzten Aufgabe vor endgültiger Übergabe an den neuen Bauleiter ganz offensichtlich nochmal ordentlich in uns verfestigen. Nachdem anders keine Auskunft zu bekommen war, haben wir heute Vormittag eine Mail mit Fristsetzung und Bitte um Nennung eines verbindlichen Zeitpunktes an ihn geschickt. Mal sehen, ob er uns einer Antwort für würdig erachtet.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Fernsehen - braucht man das?

Da wir auch keinen Kamin haben und somit nicht alternativ in flackerndes Feuer schauen können, lautet die Antwort für uns: Ja!

Leider haben wir gestern erfahren, dass Kabel Deutschland das Neubaugebiet nicht anschließt. Das hat uns ziemlich geschockt. Denn natürlich haben wir diesen Aspekt bei der Grundstücksuche berücksichtigt. Siek kam für uns unter anderem auch deshalb in Frage, weil der Ort eigentlich gut erschlossen ist, was Telekommunikation betrifft. Dummerweise betrifft das nicht das Neubaugebiet. Wir mussten uns deshalb notgedrungen umentscheiden und werden unser Haus nun mit einer Sat-Anlage "verschandeln". Dumm, dass die Südseite direkt zur Straße zeigt und wir deshalb die Sat-Schüssel nicht unauffällig hinten am Haus anbringen können.

Insofern der Hinweis für angehende Bauherren und Grundstückssuchende: Falls ein Kabelanschluss für euch wichtig ist, seid schlauer als wir und klärt vor Kauf, ob das konkrete Grundstück an ein Kabel- oder High-Speed-Datennetz angeschlossen wird. Die Tatsache, dass das Grundstück mitten in einem eigentlich gut erschlossenen Ort liegt, hat leider gar nichts zu sagen....

Samstag, 20. Oktober 2012

Enttäuschung - keine Dachpfannen

Hmm, was ist da bloß passiert? Eigentlich sollten die Dachpfannen laut unserem neuen Bauleiter bereits am Mittwoch kommen. Nachdem die Zimmerei bis Mittwochmittag nicht aufgetaucht war, haben wir fest damit gerechnet, dass sich dann am Donnerstag oder Freitag etwas tut. Aber leider nicht. Noch ist von den Dachpfannen gar nichts zu sehen. Das hat uns ziemlich enttäuscht, da wir die Hoffnung hatten, dass das Dach während des guten Wetters gedeckt wird und wir kommenden Regen nicht mehr zu fürchten brauchen.

In der kommenden Woche sollen von Dienstag bis Donnerstag die Fenster eingebaut werden. Wir hoffen, dass sich dieser Termin durch die fehlende Dacheindeckung nicht verzögert. Mal sehen, was unser Bauleiter am Montag dazu sagt....

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Wie es jetzt weitergeht

Die Dachpfannen sollten eigentlich heute kommen. Bis mittags tat sich da zwar noch nichts, trotzdem wird unser Dach jetzt kurzfristig und mit ein bisschen Glück sogar noch diese Woche gedeckt. Dann kommen ebenfalls relativ kurzfristig die Fenster und dann ist der Rohbau dicht.

Estrich als weiterer wichtiger "Meilenstein" soll wie geplant in der zweiten Novemberhälfte eingebracht werden.

Auf jeden Fall bekommen wir demnächst einen weiteren (und wohl auch detaillierteren) Bauablaufplan von unserem neuen Bauleiter.

Rohbauabnahme und -besprechung

Wie angekündigt fand heute Morgen ab 8.00 Uhr die Rohbauabnahme mit unserem baubegleitenden Sachverständigen vom BSB statt. Nach eingehender Besichtigung des Rohbaus lautet das Fazit: Alles OK. Einige ganz wenige Kleinigkeiten müssen noch nachgearbeitet werden, aber das ist völlig normal. Die Firma Brinkmann hat also gut gearbeitet. Das Haus war heute übrigens besenrein. So sauber und ordentlich haben wir unseren Bau noch nicht gesehen - natürlich nicht, denn schließlich wird dort gearbeitet und das macht eben Dreck. Aber trotzdem war es nett, heute alles sauber vorzufinden.

Gleichzeitig haben wir unseren neuen Bauleiter Herrn D. kennengelernt. Nach der Rohbauphase findet regelhaft ein Bauleiterwechsel statt. Das war uns von vornherein bekannt. Nun haben wir inzwischen alle drei Bauleiter der Firma Brinkmann "durch": Die Betreuung vor Baubeginn fand durch Herrn Z. statt: Nett uns kompetent. Die Rohbaubetreuung dann durch Herrn Brinkmann persönlich. Zu ihm können wir gar nichts sagen, da wir ihn nie kennengelernt haben. Außerdem hat Herr Brinkmann die vollständig fehlende Kommunikation zu Beginn der Bautätigkeit zu verantworten. Von einem oder zwei Telefonaten abgesehen für uns eher ein Phantom. Nun also Herr D., der  heute auf uns einen sehr netten, kompetenten und engagierten Eindruck gemacht hat. Schön, den zukünftigen Ansprechpartner persönlich kennengelernt zu haben. Das macht die Kommunikation einfacher.

Im Anschluss an die Besichtigung mit unserem Baubegleiter fanden auch Elektro- und Sanitärgespräch statt. Der Vorteil einer kleineren Baufirma, wie der Firma Brinkmann ist, dass mit festen Partnern bei den anderen Gewerken gearbeitet wird. Das Elektrogewerk wird von der Firma Dipol Elektrotechnik und das Sanitärgewerk von der Firma Krüger-Deden, beide aus Harsefeld, ausgeführt. Von beiden Firmen haben wir bislang einen sehr guten Eindruck gewonnen: Sowohl die Bemusterung im Vorfeld als auch das heutige Gespräch waren sehr nett, ausführlich und fachkundig.

Zwischenfazit:

Das Zwischenfazit zu unserer Baufirma nach Abschluss der Rohbauphase lautet: Von den beiden genannten Ärgernissen (fehlende Kommunikation zu Beginn und fehlender Regenschutz der Dämmwolle) abgesehen, leistet die Firma Brinkmann Bauausführungen sehr gute Arbeit. Der Bau liegt im Zeitplan, die Ausführung der Arbeiten ist qualitativ nicht zu beanstanden. Also: Zurzeit Daumen hoch für die Firma Brinkmann - und natürlich auch "weiter so".

Hier noch ein paar Fotos. Da die Veränderungen jetzt nur noch geringfügig zu den vorherigen Fotos sind, sind diese für den Außenstehenden nicht wirklich spannend. Aber trotzdem, es soll ja alles vollständig dokumentiert werden:







Samstag, 13. Oktober 2012

OG Wände sind gemauert und Planung allgemein

Jetzt können wir endlich auch im Obergeschoss unsere Zimmer begehen, da im Laufe dieser Woche die OG-Wände gemauert wurden. Die Zimmer wirken alle schön groß, so wie es auch geplant war.

Das Haus ist inzwischen auch fast fertig verklinkert. Die nasse Dämmwolle ist jetzt also hinter Klinkern verschwunden. Hoffen wir sehr, dass es nach oben hin noch etwas austrocknet und kein weiterer Regen eindringt.


Nachdem nun der Rohbau steht, ein kleines Zwischenfazit, was unsere Planung betrifft:

Grobe Planungsfehler haben wir zum Glück noch nicht festgestellt. Lediglich die Treppe hätten wir etwas breiter planen sollen bzw. wahrscheinlich wäre eine Treppe, die gerade und einläufig nach oben führt deutlich praktischer gewesen. Jetzt ist unsere Treppe etwas über 90 cm breit, was zwar nicht schmal ist; durch die 180 Grad Wendung wird es mit größeren Möbeln aber eng.

Dass unser großes Erkerfenster zum Westen schwer zu putzen sein wird, war uns natürlich klar. Wenn man jetzt aber direkt vor dem Fenster (bzw. der Fensteröffnung) steht, wird einem doch etwas Angst und Bange, dass man dort mit der Leiter hochklettern soll zum Fensterputzen. Zum Glück haben wir beide keine Höhenangst ;-)

Der einzige Planungsfehler, der uns doch etwas ärgert, sind die schmalen Fenster auf der Eingangsseite im Erdgeschoss. Wir haben lange an diesen Fenstern herum "gefeilt", um die optimale Breite zu finden. Leider haben wir nicht bedacht, dass die Klinker von außen auf jeder Seite 5cm in die Fensteröffnung hereinragen. Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich logisch, da die Fenster von innen dort gegen gesetzt werden. Uns war das aber leider nicht klar und jetzt sind die Fenster 10 cm schmaler als geplant. Bei den großen Fenstern ist dieser Unterschied unerheblich, aber insbesondere das schmale Fenster im Gäste-WC wirkt jetzt eher wie eine Schießscharte. Tja, das ist der Nachteil eines selbst geplanten Hauses: Solche Details sind einem als Laien nicht unbedingt klar. Die Baufirma kann aber auch nichts dafür, da wir die Fensterbreiten vorgegeben haben. Naja, letztlich müssen unsere Nachbarn mit dem Anblick unserer Schießscharten leben.... Wir hätten nur gerne etwas mehr Licht im Gäste-WC gehabt.

Mit allem anderen sind wir aber weiterhin sehr zufrieden und das ist ja das Wichtigste.

Am kommenden Mittwoch findet die Rohbauabnahme mit unserem baubegleitenden Sachverständigen statt. Mal sehen, was er zur Bauausführung sagt. Bei unseren Nachbarn war im Wesentlichen alles in Ordnung. Nur ein paar Kleinigkeiten mussten noch nachgearbeitet werden. Wir sind also guter Hoffnung, dass es auch bei uns so sein wird. Mittwoch mehr dazu.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Kerndämmung nass geworden

In den letzten Tagen konnte aufgrund des starken Regens nicht weiter verklinkert werden. Leider haben die Handwerker trotzdem relativ großflächig Dämmmaterial angebracht, das über mehrere Tage der Witterung ausgesetzt war. Auch die bereits teilweise geklinkerten Mauerteile wurden nicht von oben gegen Regen geschützt. Die Folge ist, dass Regen zwischen die zwei Wandschalen gelangt ist und so die Glaswolle durchfeuchtet hat. Laut Internet-Recherchen und auch laut Aussage unseres baubegleitenden Sachverständigen ist das gar nicht gut, da die Dämmwirkung bei starker Durchfeuchtung deutlich eingeschränkt wird. Eine fachgerechte Bauausführung sieht nach unserer Auffassung anders aus..... Bei dem starken Regen wäre sicher auch mit Abdeckung durch Planen oder Ähnliches das Eindringen von Regen nicht vollständig zu verhindern gewesen, aber zumindest wäre der Großteil des Regens außen abgeflossen. Ganz ohne Schutz ist der Regen ungehindert in die Dämmung eingedrungen.

Ärgerlich ist außerdem, dass die Baufirma das eigentlich hätte bemerken müssen. Am Donnerstag fand im Nachbarhaus die Rohbaubesprechung statt und laut Aussage unserer Nachbarin waren die Bauleiter auch in unserem Haus, ohne dass an der Situation etwas geändert worden wäre.

Erst am Freitag wurde aufgrund unserer Intervention rundrum ein Regenschutz angebracht. Immerhin besser spät als nie, so konnte wenigstens der starke Regen am Freitag und die diversen Schauer vom Wochenende keinen weiteren Schaden anrichten. Heute (am Sonntag) fühlte sich die Dämmung an verschiedenen Stellen immer noch ziemlich nass an, aber nicht mehr so "klatschnass" wie am Donnerstag. Trotzdem ist nicht ganz klar, ob und welchen Schaden der über mehrere Tage ungehindert eindringende Regen bereits angerichtet hat. Hoffen wir das Beste!

Nachtrag vom 10.10.2012:
Anhand der übersendeten Fotots geht unser Bausachverständiger davon aus, dass wegen der hydrophoben Ausstattung der Dämmung kein dauerhafter Schaden entstanden ist. Gott sei Dank!

Hier nur ein Beispielfoto, ähnlich sieht es rund um das Haus aus:

Nordwest-Seite des Hauses mit über mehrere
Regentage offener Dämmung