Sonntag, 16. Dezember 2012

Heizung und witterungsbedingt ausgefallener Gartenbau

Wie gewohnt, mein wöchentlicher Sonntagseintrag. In der Woche komme ich meistens nicht dazu und außerdem passiert in aller Regel auch nicht soviel, dass ich mehrere Einträge füllen könnte:

Diese Woche haben die Trockenbauer das OG fertig gestellt. Im Bad haben sie vermutlich im Eifer des Gefechts die diversen Elektrokabel mit verkleidet. Keine Ahnung, ob der Elektriker die Kabel nun selbst suchen muss oder ob die Trockenbauer einige Platten wieder abnehmen müssen - auf jeden Fall eine unnötige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ;-)

Außerdem wurde die Heizung installiert. Unser Haus ist also warm. Das ist wirklich ein schönes Gefühl.


Eigentlich sollte der Gartenbauer diese Woche seine Arbeit aufnehmen und die Zufahrt und Zuwegung zunächst abschottern und dann pflastern. Das war aufgrund der Witterung natürlich nicht möglich.

Leider können wir seit dem Legen der Hausanschlüsse unser Haus nicht mehr trockenen Fußes erreichen. Das mehrfach umgewühlte Sand-Lehm-Gemisch lässt Regenwasser überhaupt nicht mehr abfließen. Wir könnten unseren Vorgarten deshalb für irgendeinen billigen B-Movie als Schlammcatch-Szene zur Verfügung stellen. Schon mit meinen nur halbhohen Gummistiefeln wird es schwierig, da man stellenweise mehr als knöcheltief im Matsch versinkt. Selbst mit Frost wird es nicht viel besser, da man dann zwar nicht mehr versinkt, aber dafür die Knöchel-Brech-Gefahr wegen des unebenen Bodens mit zu Eis gefrorenen Pfützen deutlich steigt. Also alles in allem eine ziemlich unschöne Situation.

Zum Glück hat unser Gartenbauer uns angeboten, uns übergangsweise einen Weg aus Europaletten und Holzplatten zu bauen. Nun haben wir also unseren Privat-Steg als Weg zum Haus:


Sonntag, 9. Dezember 2012

Dies und das

Seit Montag sind ein paar Kleinigkeiten erledigt worden:

Unsere Treppe wurde nachgearbeitet, da diese im unteren Bereich ursprünglich zu schmal gegossen wurde:



Außerdem wurden im HWR die ersten Fliesen gelegt, damit dort in der kommenden Woche die Heizung installiert werden kann:


Und der Maler hat angefangen, die Deckenplatten zu verspachteln:


Die Trockenbauer, die eigentlich nach dem Blower-Door Test weitermachen sollten, warten vermutlich darauf, dass nächste Woche die Heizung installiert wird. Bei den derzeitigen Außentemperaturen von deutlich unter null Grad ist es unbeheizt natürlich auch im Haus sehr kalt und somit kein besonders angenehmes Arbeitsklima.

Nächste Woche Mittwoch kommt aber die Heizungsanlage und dann wird es endlich warm!

Montag, 3. Dezember 2012

BlowerDoor-Test - und tata: Wohnungskündigung

Heute hat der BlowerDoor-Test stattgefunden. Da unser Haus gleich beim ersten Versuch eine Luftwechselrate von knapp über 1 erreicht und damit bestanden hat, war der Test ziemlich unspektakulär und schnell beendet.

Der Grenzwert der Luftwechselrate für ein Einfamilienhaus mit kontrollierter Belüftung beträgt 1,5 (das heißt, bei einem Referenzdruck von 50 Pa wird die Luft im Haus in der Stunde 1,5 mal vollständig ausgetauscht). Mit einer Luftwechselrate von knapp über 1 liegen wir somit rd. 30 Prozent besser als der Grenzwert. Der heute gemessene Wert wird zudem noch besser werden, da unter anderem in der Küchenwand noch ein großes Loch von der Elektroinstallation offen ist.


Außerdem haben wir am Wochenende unsere Wohnung zu Ende Februar gekündigt. Nachdem die Hausanschlüsse (fast) fertig sind und auch der Estrich liegt, kann nun eigentlich nichts mehr dazwischen kommen. Der Umzug rückt also in greifbare Nähe. Spannend!


Der Rohrleitungsbauer erledigt die restlichen Arbeiten, die in der vergangenen Woche noch offen geblieben sind. Zusätzlich zu den schon vorhandenen Hausanschlüssen für Strom, Gas und Telefon wird also heute auch der Wasseranschluss gelegt. Unser Grundstück wurde deshalb zum wiederholten Mal "aufgewühlt":


Sonntag, 2. Dezember 2012

Die weiße Farbe ist ab!

Freitag, 30.11.2012

Da die Hausanschlüsse gestern nicht fertig geworden sind, hat die Firma Wähler heute die restlichen Arbeiten erledigt. Freitagmittag waren die Erdhaufen überwiegend wieder eingeebnet und man konnte sich dem Haus wieder auf direktem Weg nähern.

Die Putztruppe war ebenfalls vor Ort, um das von ihnen verursachte Farbdesaster zu beseitigen (siehe unten der Post zu Montag). Einige Stellen müssen zwar nochmal nachgearbeitet werden, aber im Großen und Ganzen war die Aktion erfolgreich. Wir sind so froh! Jetzt muss nur irgendwann der Putz nochmal nachgestrichen werden, aber ansonsten ist wieder alles im Lot. Nun konnten wir endlich Fotos machen:

Die wieder saubere Südseite (Südostansicht)
Südwestansicht
Nordwestansicht

Die Nordseite mit dem Spitzerker und Balkon sieht bei unserem Haus eindeutig besser aus als die Südseite. Schade nur, dass man von der Straße die Südseite sieht und die Nordansicht nur der Bauer beim Beackern seines Feldes zu Gesicht bekommt. Das ließ sich aber nicht anders machen, da an die Südseite der Carport "angedockt" werden muss (deshalb auch nur ein Fenster im EG nach Süden). Eine andere sinnvolle Möglichkeit den Carport aufzustellen, gab es leider nicht.

Estrich und Hausanschlüsse

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 27.-29.11.2012

Am Dienstag wurde der restliche Estrich im EG geschüttet. Eigentlich mindestens einen Tag zu spät, da der Estrich am Donnerstag für die Erstellung der Hausanschlüsse betreten werden muss...

Am Donnerstag fand dann tatsächlich das große Erdschaufeln statt. Da der Rohrleitungsbauer für Wasser und Abwasser nicht rechtzeitig fertig geworden ist, haben zeitgleich die Firma Wähler für die SH-Netz AG die Strom-, Gas- und Telefonleitung verlegt und der Rohrleitungsbauer auf unserem Grundstück gewühlt. Riesen Erdhaufen, wohin man auch sah. Aber anscheinend hatten die Firmen trotz allem noch den Durchblick, welche Leitungen bzw. Rohre wo verlegt werden müssen.

Da am Donnerstag ohnehin ein Haufen Handwerker auf dem frischen Estrich rumgelaufen ist, habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, ein paar Fotos zu machen:

Badezimmer

Kleines Schlafzimmer

Küche

Die weiße Farbe war bis Donnerstag noch nicht entfernt worden, aber laut unserem Bauleiter hätte man zwischenzeitlich eine Lösung gefunden und morgen soll das Haus gereinigt werden.

Estrich und .... Panik!!!

Montag, 26.11.2012:

Am Montag sollten sowohl endlich das Baugerüst entfernt werden als auch Estrich gegossen werden. Wir haben uns deshalb nachmittags ganz gespannt auf den Weg zur Baustelle gemacht und wollten die ersten Fotos unseres Hauses ohne Gerüst machen.

Doch Panik, was ist das? Die Verblender auf der West- und Südseite unseres Hauses waren komplett mit verlaufender weißer Putzfarbe überzogen. Die Lust auf Fotos war uns eigentlich vergangen. Trotzdem haben wir natürlich welche gemacht. So sah unser Haus am Montag aus:


Wie man sich vorstellen kann, waren wir ziemlich panisch. Denn offensichtlich ist die Farbe des Egalisationsanstriches für den Putz in feuchtem Zustand wasserlöslich. In trockenem Zustand aber ganz sicher nicht mehr, da sie dann ihrer eigentlich Funktion - nämlich den Putz zu schützen - nicht nachkommen könnte. Wir waren somit sehr besorgt, ob sich die Farbe von den Verblendern ohne "chemische Keule" entfernen lässt. Denn diese hätte natürlich wiederum die Verblender angegriffen. Unser Bauleiter war bereits über das Desaster informiert und hat uns versichert, dass man sich schnellstens um das Problem kümmert.

Dass am Montag im OG der Estrich gegossen wurde, war nach diesem Schock nur noch am Rande interessant....

Sonntag, 25. November 2012

Fußbodenheizung etc.

In der vergangenen Woche hatten wir am Mittwoch einen gemeinsamen Termin mit unserem baubegleitenden Sachverständigen und unserem Bauleiter.

Uns war es besonders wichtig über den Putz zu sprechen. Die Tatsache, dass bei (leichtem) Frost der Armierungsputz aufgetragen wurde, hat uns ziemlich beunruhigt. Da unser Sachverständiger auch nicht ganz sicher war, ob es eventuell zu Schäden gekommen sein könnte, hat er darum gebeten, dass ein Außendienstmitarbeiter des Putzherstellers sich den Armierungsputz ansieht. Die Erklärung des Herstellers liegt uns zwar noch nicht vor, aber da weiter verputzt wurde, gehen wir mal davon aus, dass alles in Ordnung ist. Von den Temperaturen abgesehen haben die Putzer gut gearbeitet. Das Ergebnis gefällt uns sehr. Das Haus sieht gleich viel "freundlicher" aus mit dem weißen Putz. Wir warten schon gespannt darauf, dass morgen endlich das Gerüst abgebaut wird und wir Fotos machen können.

Darüber hinaus hat sich unser Sachverständiger den derzeitigen Stand angesehen (Trockenbau und Sanitärrohinstallation). Von Kleinigkeiten abgesehen, gab es keinen Grund zum Meckern. Also weiterhin alles im grünen Bereich.

Zwischenzeitlich wurde auch die Fußbodenheizung gelegt, so dass morgen der Estrich kommen kann. Wir hatten ja etwas daran gezweifelt, ob das zeitlich klappt, da am Donnerstagabend noch keine einzige Heizschlange gelegt war. Am Freitag (und möglicherweise auch noch am Samstag - das wissen wir nicht) müssen die Heizungsbauer aber einen ordentlichen Schlag rein gehauen haben, denn am Samstagnachmittag war alles fertig.

Hier noch ein paar Fotos der Fußbodenheizung. Da ich ständig friere, war es uns wichtig, auch ohne Steigerung der Vorlauftemperatur 23 Grad Raumtemperatur erreichen zu können. Deshalb wurden die Heizschlangen bei uns besonders eng gelegt:


Auch im Bereich der bodengleichen Duschen in Bad und Gästebad wurden Heizschlangen gelegt, so dass man auch in der Dusche einen warmen Boden hat:


Sonntag, 18. November 2012

Bemusterung

Da wir so ganz langsam in die Zielgerade einlaufen mit dem Bau, wollte ich mal einige Zeilen zu der Bemusterung für die verschiedenen Innengewerke schreiben:

Das Aussuchen der Fußbodenbeläge war ein reines Drama und hat Monate gedauert. Fast ein Wunder, dass unsere Beziehung das überlebt hat ;-) Jürgen war zum Glück ziemlich geduldig mit mir - oder er hat dann irgendwann einfach resigniert....

Ursprünglich wollten wir unbedingt Parkett im Wohnzimmer haben. Davon sind wir dann aber wieder abgekommen, weil es uns einfach zu empfindlich ist - und gerade mit Garten und Terrasse möchten wir nicht jedes Mal das "Schuhe an, Schuhe aus"-Spiel spielen. Als nächstes kamen dann Fliesen in Holzoptik von Marazzi in die engere Auswahl. Sehr schön und eindeutig Jürgens Favorit. Da ich aber sowieso ständig kalte Füße habe und die Fußbodenheizung in der Übergangszeit bei unserem gut gedämmten Haus aus sein wird, kamen Fliesen für mich letztendlich nicht in Frage. Einen Design-Vinylboden wollte Jürgen nicht wegen möglicher Ausdünstungen.

Völlig verzweifelt, blieb dann nur noch Laminat, sozusagen als einzig möglicher Kompromiss. Laminat hat auch den Vorteil, dass wir im ganzen EG einen einheitlichen Bodenbelag verlegen können. Bei Parkett hätten wir es nicht gewagt, dieses auch in Flur und Küche zu verlegen. Bei Laminat ist das möglich. Das war für uns letztlich das ausschlaggebende Argument zugunsten von Laminat.

Nur leider gibt es Laminat in Hülle und Fülle, so dass uns auch diese Auswahl Wochen unseres Lebens gekostet hat. Von rötlich-braun über dunkelbraun sind wir schlussendlich bei einem hellen Laminat "gelandet". An dieser Stelle großes Lob für die kompetente und geduldige Beratung durch Eichtal in Hamburg-Wandsbek. Hier hat man uns immer wieder problemlos neue Muster mitgegeben. Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr der Farbeindruck sich bei unterschiedlicher Beleuchtung ändert. Insofern raten wir jedem dazu, sich bei einem Fachhändler Muster für einige Tage auszuleihen und diese bei Tages- und Kunstlicht genau anzusehen.

Letztlich haben wir uns für Laminat von Balterio stretto, Eiche Sauvignon entschieden - schön hell und warm im Ton:


Genauso schwierig war die Fliesenauswahl. Die Auswahl im Fliesenzentrum in Hamburg (dort sollten wir laut unserem Bauträger die Fliesen bemustern) hat uns im Endeffekt und - genau wie beim Laminat - nach mehreren Monaten des Suchens und Überlegens nicht wirklich überzeugt. Zum Glück verlegt der Fliesenleger unserer Baufirma auch selbst besorgte Fliesen.

Letztlich haben wir uns nun für Fliesen von Villeroy und Boch "Bernina" in greige (ein beige-grau Ton, deshalb die komische Farbbezeichnung) für das Bad oben und in creme für das Bad unten entschieden. Beide Varianten werden wir in anpoliert und 60 * 60 cm nehmen. Unten kommen dazu als Akzent noch Mosaikfliesen ebenfalls in creme und oben Fliesen in 7,5 * 60 cm in anthrazit. Da keine Fliesenausstellung in Hamburg genau diese Fliesen in der Ausstellung hat, gehen wir an dieser Stelle ein gewisses Risiko ein. Wir sind aber guten Mutes, dass es uns im Endeffekt gut gefallen wird. In einigen Bautagebüchern von Viebrock Häusern kann man ähnliche Varianten sehen.

Aufgrund des ziemlich hohen Preises werden wir die Fliesen im Internet bestellen. Hoffen wir, dass alles klappt.

Unsere Badewanne wird eine Hoesch Badewanne sein, Modell Foster:


Toiletten und Waschtisch unten von Villeroy und Boch "Subway".

Der Waschtisch oben ist ein ganz tolles Ausstellungsstück, das wir günstig erwerben konnten: Villeroy und Boch "Memento"  Leider haben wir vor der Demontage kein Foto gemacht und wegen der Abmahn-Aktivitäten gewisser Anwaltskanzleien verzichten wir lieber darauf, ein Web-Foto einzustellen. Es handelt sich um einen 1,70m breiten Möbel-Waschtisch aus teakholzfarbenem Echtholz und schwarzem Glas. Darauf ein 1,20m breiter Waschtisch. Dazu gehört noch ein ebenfalls teakholzfarbener/schwarzer Hochschrank und ein Rollcontainer. Ganz toll und superedel. Das wird bestimmt gut zu den Fliesen in "greige"/anthrazit Kombination passen.

Innenputz

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Putzes. Unser Haus wurde innen vollständig verputzt. Soweit wir es beurteilen können, haben die Putzer gute Arbeit geleistet. Von kleineren Putzspritzern abgesehen (und die sind vermutlich unvermeidbar) sind die Wände sehr schön glatt geworden. Das ist uns wichtig, da wir aus verschiedenen Gründen - u.a. finanzieller Art ;-) - auf Malervlies an den Innenwänden verzichten und direkt streichen lassen.

Was den Innenausbau betrifft, geht an dieser Stelle ein großes Lob an unseren Bauleiter Herrn D. Er sorgt sehr erfolgreich dafür, dass der Zeitplan stringent eingehalten wird und auch mögliche Anfragen von uns werden zügig beantwortet.

In der kommenden Woche werden die Heizschlangen der Fußbodenheizung gelegt und dann kommt auch schon der Estrich. Und danach haben wir dann ein fast bezugsfertiges Haus - naja, natürlich fehlt dann immer noch einiges, aber trotzdem!

Der Balkon über dem Spitzerker wurde ebenfalls endlich fertig gestellt und vollständig abgedichtet. Nun kann von dort kein weiteres Wasser mehr in die Wand laufen -  da sind wir natürlich froh!

Auch mit dem Außenputz wurde begonnen. Trotz der Tatsache, dass wir seit drei Wochen darauf warten, hält sich unsere Begeisterung in Grenzen. Der Putzer hat sich nämlich ausgerechnet den einzigen Tag in der ganzen Woche (Freitag) mit Temperaturen von knapp unter null Grad ausgesucht. Putzen bei Frost? Das ist ganz sicher nicht normgerecht. Aufgrund der Tatsache, dass der Putzer die Verblender mit Folie abdecken musste, konnte natürlich weder weiter verfugt noch die Rollschichten gemauert werden. Die "Baustelle" (im wahrsten Sinne des Wortes) Außenarbeiten wird uns also noch einige Zeit weiter begleiten.

Hier noch einige Fotos von den Arbeiten der letzten 14 Tage:

Freitag: Dachdecker beim Balkonabdichten
Ebenfalls Freitag: Der Putzer bei der Arbeit
Vom Gerüst: Blick nach hinten zum Feld
Vom Gerüst: Blick nach vorne zur Straße

Schlafzimmer ohne Putz
Schlafzimmer mit Putz
Bad (Dusche) noch ohne Putz
Bad mit Putz


Treppe verputzt
Treppe ohne Putz













Sonntag, 11. November 2012

Innenausbau schreitet voran

Um das Haus putzfertig zu machen, mussten die Handwerker sogar am Samstag ran. Die Firma Brinkmann tut also alles, um im Zeitplan zu bleiben. Die Elektro-Rohinstallation scheint abgeschlossen zu sein und die Sanitärinstallation ist auch schon recht weit fortgeschritten. Auch die Trockenbauer waren schon sehr fleißig.

Außen wurde inzwischen auch endlich mit dem Verfugen der Verblender angefangen. Die Rollschichten sollen nach Abschluss der letzten Innenmauerarbeiten in Angriff genommen werden. Soweit alles so gut.

Weniger gut ist die Tatsache, dass der Putzer für den Außenputz immer noch nicht aufgetaucht ist. Unser Bauleiter tut wohl alles und hat entsprechende Fristen gesetzt. Dummerweise sollen in der nächsten Woche die Nachttemperaturen teilweise auf Werte von knapp unter null Grad sinken - und damit dürfte das Aufbringen von Außenputz eigentlich ausgeschlossen sein. Letzte Chance wäre unseres Erachtens morgen, also Montag.

Dienstag, 6. November 2012

Die Handwerker haben diese Woche unser Haus als Arbeitsort wiedergefunden ;-)

Um nicht immer nur über die Kommunikation zu meckern, will ich natürlich auch Positives nicht verschweigen: Unser neuer Bauleiter hat kurzfristig auf unsere "Frust"mail vom vergangenen Freitag reagiert. Ein "geht doch!" kann ich mir an dieser Stelle nun aber nicht verkneifen.

Nach seiner Mail sollte das Dach Montag fertig gedeckt werden: Ja, ist passiert!
Am Dienstag, also heute, sollte die Treppe kommen: Ja, ist passiert!
Ab morgen soll der Außenputz aufgebracht werden: Wir haben begründete Hoffnung, dass auch das passieren wird - wenn nicht Regen einen Strich durch diese Rechnung macht.

Für den Oberputz wird es sicher zeitlich nicht mehr reichen, da der Unterputz relativ lange durchtrocknen muss und das Gerüst Ende übernächster Woche weg muss. Aber das ist letztlich auch kein großes Problem. Dann muss das Haus eben nochmal eingerüstet werden.

Da schon eine Menge Installationsmaterial in unserem Haus lagert, gehen wir auch davon aus, dass in den kommenden Tagen sowohl die Elektro- als auch Sanitärrohinstallation erfolgen werden.

Als letzte "Bauchschmerzen" - allerdings auch nicht unwichtige Bauschmerzen! - bleiben die weiteren Außenarbeiten wie Rollschichten unter den Fenstern (natürlich ganz wichtig, damit das Haus endlich richtig dicht ist) und das Verfugen der Verblender. Für diese Arbeiten wird es eng, da wie oben erwähnt, das Gerüst bald weg muss und wir auf jeden Fall kurzfristig ein verfugtes Haus haben möchten.

Sonntag, 4. November 2012

Jetzt sind wir in Verzug!

Seit Mittwochmittag sind gerade mal ein paar weitere Dachziegel oberhalb des Erkers gelegt und die Zinkumrandung des Erkerdachs fertiggestellt worden. Auf der Ostseite ist gar nichts passiert. Außerdem hätten in der vergangenen Woche Rollschichten und Außenputz angebracht werden müssen. Laut Bauzeitenplan sollten Fassade und Dacheindeckung zwischen der 36. und 43. KW erfolgen. Da sind wir  also deutlich im Verzug.

Auch die darüber hinaus für die vergangene Woche vorgesehene Sanitärrohinstallation wurde noch nicht mal begonnen.

Gerade der Verzug bei den Außenarbeiten ist ärgerlich, da wir uns nun mal im November befinden und die Temperaturen jederzeit unter null Grad sinken könnten. In der vergangenen Woche war dagegen recht gutes Wetter mit Temperaturen von deutlich über null Grad und kaum Regen.

Das ist der Stand der Dacheindeckung vom gestern Mittag:


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Auch wir bekommen ein Dach!

Endlich!!!! Auch bei uns tut sich etwas auf dem Dach: Die Westseite ist halb gedeckt.

Auch wenn heute gegen 14.00 Uhr kein Dachdecker weit und breit zu entdecken war, müssen sie irgendwann heute Vormittag oder gestern Nachmittag da gewesen sein wie die folgenden Fotos beweisen:




Wir sind sehr froh, dass auch unser Haus endlich geschlossen wird und eventuell kommende Herbststürme keinen Schaden mehr anrichten können. Das ist natürlich die Hauptsache.

Trotzdem muss die Baufirma Brinkmann nach unserer Meinung dringend an ihrem Umgang mit Kunden arbeiten. Wie schon vermutet bzw. befürchtet wurde unsere Mail vom vergangenen Freitag schlicht ignoriert. Das geht gar nicht. Jeder Friseur und jeder Sachbearbeiter mit Kundenkontakt wird heutzutage geschult und von seinem Arbeitgeber zu kundenfreundlichem Verhalten verpflichtet.

Bei einer Baufirma geht es im Vergleich dazu um erheblich höhere Summen und für die Bauherren um ein Projekt, das man im Regelfall nur einmal im Leben durchführt. Da sollte man doch meinen, dass die Baufirmen das beim Umgang mit ihren Kunden berücksichtigen. Gerade im Zeitalter von Email ist nichts einfacher, als die Bauherren mit einem "Zweizeiler" über eventuelle Verzögerungen und die Gründe dafür zu informieren. Dass Anfragen von Kunden kurzfristig beantwortet werden sollten, versteht sich eigentlich von selbst. Bei der Firma Brinkmann sehen wir in diesem Punkt aufgrund einer Reihe negativer Erfahrungen deutlichen Verbesserungsbedarf.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Fotos

Den Sonnenschein heute haben wir ausgenutzt, um ein paar Fotos von den Fenstern zu machen:

Erkerfenster von innen 

Der Bauherr im Badezimmer


Sonnenschutzverglasung im Erker

Eingangsseite

Freitag, 26. Oktober 2012

Kein Dach, aber Fenster

Um erstmal mit dem positiven Teil anzufangen: Die Fenster wurden planmäßig eingebaut. Heute waren die Fensterbauer noch fleißig am Werk, so dass wir uns erst morgen das Endergebnis ansehen werden.

Bilder folgen deshalb morgen.

Wir haben heute allerdings schon festgestellt, dass die Seitenscheiben neben der Haustür aus Klarglas waren. Eigentlich hatten wir hier satiniertes Glas geplant. Aber vielleicht gefällt uns Klarglas sogar besser. Das ist die Wahl zwischen dem Gefühl von Offenheit auf der einen Seite und dem Gefühl, dass unsere Nachbarn von ihrer Terrasse direkt durch unser Haus durchsehen können auf der anderen Seite - mal sehen.

Weniger positiv ist die Tatsache, dass das Dach immer noch nicht gedeckt wurde. Jetzt sind seit Richten des Dachstuhl bereits fünf Wochen vergangen. Was uns in diesem Zusammenhang besonders ärgert, ist die Tatsache, dass von der Baufirma Brinkmann keine verbindliche Aussage zu bekommen ist, wann denn nun endlich gedeckt werden soll. Ursprünglich sollte es bereits vor über einer Woche passieren, dann ab Anfang dieser Woche. Das Dach unserer Nachbarn, die uns vom Bauablauf eigentlich immer rund eine Woche voraus sind, wurde schon vor drei Wochen gedeckt.

Unser neuer Bauleiter kann dazu leider nichts sagen, da das Dachdecken noch zum Rohbau gehört und die Terminplanung von seinem Chef, Herrn Brinkmann, vorgenommen wird. Und Herrn Brinkmann haben wir in der Rohbauphase und ganz besonders zu Beginn der Bautätigkeit als den großen Nicht-Kommunikator kennengelernt. Diesen Eindruck möchte er mit seiner letzten Aufgabe vor endgültiger Übergabe an den neuen Bauleiter ganz offensichtlich nochmal ordentlich in uns verfestigen. Nachdem anders keine Auskunft zu bekommen war, haben wir heute Vormittag eine Mail mit Fristsetzung und Bitte um Nennung eines verbindlichen Zeitpunktes an ihn geschickt. Mal sehen, ob er uns einer Antwort für würdig erachtet.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Fernsehen - braucht man das?

Da wir auch keinen Kamin haben und somit nicht alternativ in flackerndes Feuer schauen können, lautet die Antwort für uns: Ja!

Leider haben wir gestern erfahren, dass Kabel Deutschland das Neubaugebiet nicht anschließt. Das hat uns ziemlich geschockt. Denn natürlich haben wir diesen Aspekt bei der Grundstücksuche berücksichtigt. Siek kam für uns unter anderem auch deshalb in Frage, weil der Ort eigentlich gut erschlossen ist, was Telekommunikation betrifft. Dummerweise betrifft das nicht das Neubaugebiet. Wir mussten uns deshalb notgedrungen umentscheiden und werden unser Haus nun mit einer Sat-Anlage "verschandeln". Dumm, dass die Südseite direkt zur Straße zeigt und wir deshalb die Sat-Schüssel nicht unauffällig hinten am Haus anbringen können.

Insofern der Hinweis für angehende Bauherren und Grundstückssuchende: Falls ein Kabelanschluss für euch wichtig ist, seid schlauer als wir und klärt vor Kauf, ob das konkrete Grundstück an ein Kabel- oder High-Speed-Datennetz angeschlossen wird. Die Tatsache, dass das Grundstück mitten in einem eigentlich gut erschlossenen Ort liegt, hat leider gar nichts zu sagen....

Samstag, 20. Oktober 2012

Enttäuschung - keine Dachpfannen

Hmm, was ist da bloß passiert? Eigentlich sollten die Dachpfannen laut unserem neuen Bauleiter bereits am Mittwoch kommen. Nachdem die Zimmerei bis Mittwochmittag nicht aufgetaucht war, haben wir fest damit gerechnet, dass sich dann am Donnerstag oder Freitag etwas tut. Aber leider nicht. Noch ist von den Dachpfannen gar nichts zu sehen. Das hat uns ziemlich enttäuscht, da wir die Hoffnung hatten, dass das Dach während des guten Wetters gedeckt wird und wir kommenden Regen nicht mehr zu fürchten brauchen.

In der kommenden Woche sollen von Dienstag bis Donnerstag die Fenster eingebaut werden. Wir hoffen, dass sich dieser Termin durch die fehlende Dacheindeckung nicht verzögert. Mal sehen, was unser Bauleiter am Montag dazu sagt....

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Wie es jetzt weitergeht

Die Dachpfannen sollten eigentlich heute kommen. Bis mittags tat sich da zwar noch nichts, trotzdem wird unser Dach jetzt kurzfristig und mit ein bisschen Glück sogar noch diese Woche gedeckt. Dann kommen ebenfalls relativ kurzfristig die Fenster und dann ist der Rohbau dicht.

Estrich als weiterer wichtiger "Meilenstein" soll wie geplant in der zweiten Novemberhälfte eingebracht werden.

Auf jeden Fall bekommen wir demnächst einen weiteren (und wohl auch detaillierteren) Bauablaufplan von unserem neuen Bauleiter.

Rohbauabnahme und -besprechung

Wie angekündigt fand heute Morgen ab 8.00 Uhr die Rohbauabnahme mit unserem baubegleitenden Sachverständigen vom BSB statt. Nach eingehender Besichtigung des Rohbaus lautet das Fazit: Alles OK. Einige ganz wenige Kleinigkeiten müssen noch nachgearbeitet werden, aber das ist völlig normal. Die Firma Brinkmann hat also gut gearbeitet. Das Haus war heute übrigens besenrein. So sauber und ordentlich haben wir unseren Bau noch nicht gesehen - natürlich nicht, denn schließlich wird dort gearbeitet und das macht eben Dreck. Aber trotzdem war es nett, heute alles sauber vorzufinden.

Gleichzeitig haben wir unseren neuen Bauleiter Herrn D. kennengelernt. Nach der Rohbauphase findet regelhaft ein Bauleiterwechsel statt. Das war uns von vornherein bekannt. Nun haben wir inzwischen alle drei Bauleiter der Firma Brinkmann "durch": Die Betreuung vor Baubeginn fand durch Herrn Z. statt: Nett uns kompetent. Die Rohbaubetreuung dann durch Herrn Brinkmann persönlich. Zu ihm können wir gar nichts sagen, da wir ihn nie kennengelernt haben. Außerdem hat Herr Brinkmann die vollständig fehlende Kommunikation zu Beginn der Bautätigkeit zu verantworten. Von einem oder zwei Telefonaten abgesehen für uns eher ein Phantom. Nun also Herr D., der  heute auf uns einen sehr netten, kompetenten und engagierten Eindruck gemacht hat. Schön, den zukünftigen Ansprechpartner persönlich kennengelernt zu haben. Das macht die Kommunikation einfacher.

Im Anschluss an die Besichtigung mit unserem Baubegleiter fanden auch Elektro- und Sanitärgespräch statt. Der Vorteil einer kleineren Baufirma, wie der Firma Brinkmann ist, dass mit festen Partnern bei den anderen Gewerken gearbeitet wird. Das Elektrogewerk wird von der Firma Dipol Elektrotechnik und das Sanitärgewerk von der Firma Krüger-Deden, beide aus Harsefeld, ausgeführt. Von beiden Firmen haben wir bislang einen sehr guten Eindruck gewonnen: Sowohl die Bemusterung im Vorfeld als auch das heutige Gespräch waren sehr nett, ausführlich und fachkundig.

Zwischenfazit:

Das Zwischenfazit zu unserer Baufirma nach Abschluss der Rohbauphase lautet: Von den beiden genannten Ärgernissen (fehlende Kommunikation zu Beginn und fehlender Regenschutz der Dämmwolle) abgesehen, leistet die Firma Brinkmann Bauausführungen sehr gute Arbeit. Der Bau liegt im Zeitplan, die Ausführung der Arbeiten ist qualitativ nicht zu beanstanden. Also: Zurzeit Daumen hoch für die Firma Brinkmann - und natürlich auch "weiter so".

Hier noch ein paar Fotos. Da die Veränderungen jetzt nur noch geringfügig zu den vorherigen Fotos sind, sind diese für den Außenstehenden nicht wirklich spannend. Aber trotzdem, es soll ja alles vollständig dokumentiert werden:







Samstag, 13. Oktober 2012

OG Wände sind gemauert und Planung allgemein

Jetzt können wir endlich auch im Obergeschoss unsere Zimmer begehen, da im Laufe dieser Woche die OG-Wände gemauert wurden. Die Zimmer wirken alle schön groß, so wie es auch geplant war.

Das Haus ist inzwischen auch fast fertig verklinkert. Die nasse Dämmwolle ist jetzt also hinter Klinkern verschwunden. Hoffen wir sehr, dass es nach oben hin noch etwas austrocknet und kein weiterer Regen eindringt.


Nachdem nun der Rohbau steht, ein kleines Zwischenfazit, was unsere Planung betrifft:

Grobe Planungsfehler haben wir zum Glück noch nicht festgestellt. Lediglich die Treppe hätten wir etwas breiter planen sollen bzw. wahrscheinlich wäre eine Treppe, die gerade und einläufig nach oben führt deutlich praktischer gewesen. Jetzt ist unsere Treppe etwas über 90 cm breit, was zwar nicht schmal ist; durch die 180 Grad Wendung wird es mit größeren Möbeln aber eng.

Dass unser großes Erkerfenster zum Westen schwer zu putzen sein wird, war uns natürlich klar. Wenn man jetzt aber direkt vor dem Fenster (bzw. der Fensteröffnung) steht, wird einem doch etwas Angst und Bange, dass man dort mit der Leiter hochklettern soll zum Fensterputzen. Zum Glück haben wir beide keine Höhenangst ;-)

Der einzige Planungsfehler, der uns doch etwas ärgert, sind die schmalen Fenster auf der Eingangsseite im Erdgeschoss. Wir haben lange an diesen Fenstern herum "gefeilt", um die optimale Breite zu finden. Leider haben wir nicht bedacht, dass die Klinker von außen auf jeder Seite 5cm in die Fensteröffnung hereinragen. Wenn man darüber nachdenkt, ist es eigentlich logisch, da die Fenster von innen dort gegen gesetzt werden. Uns war das aber leider nicht klar und jetzt sind die Fenster 10 cm schmaler als geplant. Bei den großen Fenstern ist dieser Unterschied unerheblich, aber insbesondere das schmale Fenster im Gäste-WC wirkt jetzt eher wie eine Schießscharte. Tja, das ist der Nachteil eines selbst geplanten Hauses: Solche Details sind einem als Laien nicht unbedingt klar. Die Baufirma kann aber auch nichts dafür, da wir die Fensterbreiten vorgegeben haben. Naja, letztlich müssen unsere Nachbarn mit dem Anblick unserer Schießscharten leben.... Wir hätten nur gerne etwas mehr Licht im Gäste-WC gehabt.

Mit allem anderen sind wir aber weiterhin sehr zufrieden und das ist ja das Wichtigste.

Am kommenden Mittwoch findet die Rohbauabnahme mit unserem baubegleitenden Sachverständigen statt. Mal sehen, was er zur Bauausführung sagt. Bei unseren Nachbarn war im Wesentlichen alles in Ordnung. Nur ein paar Kleinigkeiten mussten noch nachgearbeitet werden. Wir sind also guter Hoffnung, dass es auch bei uns so sein wird. Mittwoch mehr dazu.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Kerndämmung nass geworden

In den letzten Tagen konnte aufgrund des starken Regens nicht weiter verklinkert werden. Leider haben die Handwerker trotzdem relativ großflächig Dämmmaterial angebracht, das über mehrere Tage der Witterung ausgesetzt war. Auch die bereits teilweise geklinkerten Mauerteile wurden nicht von oben gegen Regen geschützt. Die Folge ist, dass Regen zwischen die zwei Wandschalen gelangt ist und so die Glaswolle durchfeuchtet hat. Laut Internet-Recherchen und auch laut Aussage unseres baubegleitenden Sachverständigen ist das gar nicht gut, da die Dämmwirkung bei starker Durchfeuchtung deutlich eingeschränkt wird. Eine fachgerechte Bauausführung sieht nach unserer Auffassung anders aus..... Bei dem starken Regen wäre sicher auch mit Abdeckung durch Planen oder Ähnliches das Eindringen von Regen nicht vollständig zu verhindern gewesen, aber zumindest wäre der Großteil des Regens außen abgeflossen. Ganz ohne Schutz ist der Regen ungehindert in die Dämmung eingedrungen.

Ärgerlich ist außerdem, dass die Baufirma das eigentlich hätte bemerken müssen. Am Donnerstag fand im Nachbarhaus die Rohbaubesprechung statt und laut Aussage unserer Nachbarin waren die Bauleiter auch in unserem Haus, ohne dass an der Situation etwas geändert worden wäre.

Erst am Freitag wurde aufgrund unserer Intervention rundrum ein Regenschutz angebracht. Immerhin besser spät als nie, so konnte wenigstens der starke Regen am Freitag und die diversen Schauer vom Wochenende keinen weiteren Schaden anrichten. Heute (am Sonntag) fühlte sich die Dämmung an verschiedenen Stellen immer noch ziemlich nass an, aber nicht mehr so "klatschnass" wie am Donnerstag. Trotzdem ist nicht ganz klar, ob und welchen Schaden der über mehrere Tage ungehindert eindringende Regen bereits angerichtet hat. Hoffen wir das Beste!

Nachtrag vom 10.10.2012:
Anhand der übersendeten Fotots geht unser Bausachverständiger davon aus, dass wegen der hydrophoben Ausstattung der Dämmung kein dauerhafter Schaden entstanden ist. Gott sei Dank!

Hier nur ein Beispielfoto, ähnlich sieht es rund um das Haus aus:

Nordwest-Seite des Hauses mit über mehrere
Regentage offener Dämmung

Sonntag, 30. September 2012

Verklinkern

Es geht weiter: Die armen Maurer mussten sogar am gestrigen Samstag arbeiten. Für die Handwerker tut uns das leid. Wir freuen uns aber natürlich, dass der Bau weiterhin im Zeitplan liegt.

Die Klinkerarbeiten sind inzwischen zu mehr als der Hälfte fertig. Auch der Giebel wurde bis zur Höhe des Spitzbodens gemauert.

Unser Haus zusammen mit dem Haus der Nachbarn - ebenfalls von der Firma Brinkmann gebaut

In der nächsten Woche sollen die Klinkerarbeiten abgeschlossen und vermutlich auch die Innenwände im Dachgeschoss erstellt werden.

Die nächsten wichtigen "Meilensteine" sind die Dacheindeckung und die Montage der Fenster. Da ab Oktober Herbststürme kommen könnten, hoffen wir, dass wir auf beides nicht mehr allzu lange warten müssen. Die Dacheindeckung soll bis zur 43. KW abgeschlossen sein, also in den kommenden vier Wochen. Fenster dann irgendwann in den kommenden sieben Wochen. Da unser Bauzeitenplan nur sehr grob den jeweiligen Zeitrahmen angibt, wissen wir es leider nicht genauer. Näheres erfahren wir hoffentlich auf der Rohbaubesprechung , die wiederum irgendwann in den kommenden drei Wochen stattfinden soll.

Es bleibt also spannend - zumindest für uns als Bauherrn.


Sonntag, 23. September 2012

Dachneigung perfekt!

Ein Glück! Alles OK. mit unserer Dachneigung. Es sind genau 39 Grad, wie geplant.

Eigentlich sollte es an dieser Stelle sicher auch keine Probleme geben. Aber wie im vorgehenden Post bereits erwähnt, sind von inzwischen sechs gerichteten Dachstühlen in unserer kleinen Neubaustraße zwei Dachneigungen zu flach, so dass Wohnfläche im OG verloren geht bzw. eine Familie den Spitzboden nicht mehr wie gewünscht als zusätzlichen Wohnraum nutzen kann (beide Häuser wurden aber von anderen Baufirmen und nicht von der Firma Brinkmann errichtet). Da ist man dann natürlich besonders vorsichtig und misst lieber einmal zuviel als einmal zuwenig nach.

Hier noch ein paar Fotos von diesem Wochenende  - Lieber Papa, extra für dich, damit du nächstes Mal weißt, welches unser Haus ist und du nicht mangels Infos noch mal das - zugegebenermaßen ebenfalls schöne -  Haus unserer Nachbarn besichtigst ;-)





Und hier noch ein paar Fotos vom Obergeschoss. Jürgen ist natürlich raufgeklettert. Da ich einen Mantel anhatte und die Kletterpartie mangels Leiter im Haus über das Außengerüst gehen musste, habe ich - ganz ängstliches Mädchen - lieber darauf verzichtet....