Dienstag, 2. Dezember 2014

Innendeko - öfter mal neu

Wir wohnen zwar erst eineinhalb Jahre in unserem neuen Haus. Das Wohnzimmer habe ich aber schon mehrfach gestrichen, umgestellt und neu dekoriert.

Mein Mann hat inzwischen fast resigniert und lässt mich machen, solange er außer schwere Möbelstücke zu verrücken nicht mithelfen muss ;-)

Wohnzimmer kurz nach Einzug:




Zwischenstand 1:

Zwischenstand 2:


Aktuelles Wohnzimmer:




Garten im Sommer 2014

Erstes Grün im April 2014

Hier mal ein paar Bilder, wie der Garten im zweiten Jahr ausgesehen hat.

Das macht mich gerade ein bisschen wehmütig. Wenn man heute rausschaut, ist es eher trostlos und kahl und der nächste Sommer oder auch Frühling noch Monate entfernt. Schnief.

Naja, dafür machen wir es uns in der Adventszeit drinnen so richtig gemütlich.

Ende April - das Grün wächst und gedeiht.

Dieses Jahr sollte endlich als letzte "Baustelle" im Garten das Beet direkt vor unserer Holzterrasse gestaltet werden. Da wir laut B-Plan zur Straße nur eine Abgrenzung von maximal einem Meter Höhe pflanzen oder setzen dürfen (was für ein Quatsch!), müssen wir anderweitig für Sichtschutz sorgen.

Nach langem Überlegen haben wir auf der "Mein schöner Garten" Homepage einen tollen Vorschlag mit Gabionen entdeckt, den wir umsetzen wollen:






Im Laufe des Sommers haben die Pflanzen an der westlichen Grundstücksgrenze einen großen Wachstumsschub gemacht. Im nächsten Frühling werde ich also schon reichlich ausdünnen und umpflanzen müssen:



WM 2014 mit Nachbarn bei uns im Garten - schööön!!





Update nach über einem Jahr....

Da ich gerade Urlaub habe und unser Blog erstaunlicherweise immer noch eine gewisse Resonanz erfährt, will ich nochmal ein Update veröffentlichen.

An dieser Stelle vielen Dank für die netten Kommentare, die jetzt zwar verständlicherweise nur noch vereinzelt eingehen, aber immerhin. Wir freuen uns auf jeden Fall darüber.

Was hat sich seit dem Einzug vor inzwischen gut eineinhalb Jahren getan?

Baufirma:

Mit der Baufirma haben wir schon lange keinen Kontakt mehr, was ja ein durchaus positives Zeichen ist. Natürlich waren in den ersten Monaten nach dem Einzug noch diverse kleinere Mängel und offene Restarbeiten zu erledigen bzw. zu beheben. Das ist aber alles problemlos "abgearbeitet" worden.


Garten, Kosten für Gartenanlage und Rechtsstreit Gartenbau:

Etwas länger hat uns der Gartenbauer beschäftigt. Der hat mit seiner Endrechnung so dermaßen übertrieben, dass wir die die Rechnung um gut 2.000 Euro gekürzt haben, was im Sommer diesen Jahres schließlich ein gerichtliches Nachspiel hatte. Vor dem Amtsgericht haben wir uns auf einen Vergleich verständigt. Nach unserer Auffassung zwar ungerecht für uns, aber laut Aussage diverser Kollegen und Bekannten, die auch schon Erfahrung mit solchen Rechtsstreiten haben, wohl ein normaler Ausgang eines solchen Verfahrens vor Amtsgerichten.

Eigentlich schade: Zunächst hat sich die Zusammenarbeit sehr positiv gestaltet und wir hatten auch persönlich einen durchaus guten Eindruck. Reichlich verärgert waren wir erstmalig, als der Gartenbauer unseren Vorgarten fast vollständig unterschottert hat. Eigentlich logisch, dass man in den Beetflächen neben den Wegen etwas pflanzen möchte, offensichtlich aber nicht für unseren Gartenbauer. Es handelt sich hier nicht nur um nicht richtig abgegrenzte Wegflächen, was ja vielleicht mal passieren kann, sondern um viele Quadratmeter verdichteter Schotterfläche 10 bis 15 cm unterhalb des Mutterbodens. Super war dann seine Aussage, das sei kein Schotter, sondern nur verdichteter Boden. Schon klar!

Achtet also unbedingt darauf, dass eure Gartenbauer an dieser Stelle sorgfältig arbeiten. Es ist nämlich fast unmöglich verdichteten Schotter auf- und wegzukloppen, um Pflanzlöcher auszuheben. Unsere Hecke mickert deswegen im Vorgarten auch nur gerade schlecht und recht vor sich hin.

Dann kam noch die Endrechnung, die uns fassungslos gemacht hat. Der Bereich Gartenbau und Außenanlagen war für uns die unangenehmste Erfahrung im Zusammenhang mit unserem Bau. Dafür ist es inzwischen sehr schön geworden.

Insgesamt haben uns die Arbeiten des Gartenbauers (ca. 150 m² Pflasterflächen incl. Material und Unterbau, 50 m Maschendrahtzahn und Grobplanum sowie drei kleinere Bäume geplanzt) rd. 23.000 Euro (brutto) bezahlt. Im Vergleich zu den Nachbarn ist das eher etwas teurer, zumal wir kein besonders hochpreisiges Pflaster ausgewählt hatten.

Dazu kamen dann noch die Kosten für das Feinplanum, das wir von einer anderen Firma haben ausführen lassen, Kosten für Pflanzen, Rasen, Maulwurfgitter und Hecke. Und natürlich die Holzterrasse, die wir ja selbst gebaut haben. Dazu dann das Carport und die Gartenhütte (beides eher teurere Exemplare ihrer jeweiligen "Gattung") und dieses Jahr noch die Gabionen. Insgesamt haben uns die Außenanlagen mehr als 40.000 Euro gekostet. Ein Posten, den wir reichlich unterschätzt hatten. Ich schreibe das hier mal als Warnung, für die Außenanlagen genug einzuplanen. Unsere Kosten sind sicher nicht repräsentativ, da wir aufgrund des relativ großen Grundstücks recht viel haben pflastern lassen und auch bei Carport und Schuppen eher auf Optik als auf den Preis geachtet haben. Trotzdem handelt es sich aber sicher insgesamt um den Posten bei dem wir uns am meisten verkalkuliert hatten.

Trotzdem dies hier mal als grobe Angabe mit welchen Kosten nach dem Bau noch für Gartenarbeiten zu rechnen ist.

Montag, 14. Oktober 2013

Was hat sich seit dem letzten Post getan?

Nun ist mir genau das passiert, was mich bei anderen Blogs so oft gestört hat: Ich habe einfach aufgehört zu posten und bin den zweiten Teil des Fazits schuldig geblieben.... Ich weiß gar nicht, ob überhaupt noch irgendjemand diesem Blog folgt, nachdem ich seit mehr als einem halben Jahr nichts mehr gepostet habe.

Trotzdem will ich jetzt doch noch mal kurz schreiben, was in den vergangenen Monaten passiert ist und der zweite Teil des Fazits folgt auch in Kürze - versprochen!:

Die Arbeit fing für uns mit dem Einzug erst so richtig an. Die ersten Wochen haben wir ínnen mächtig "gewerkelt". Wie jeder weiß, der schon mal umgezogen ist, dauert es, bis alle Lampen, Regale, Bilder usw. ihren Platz gefunden haben. Dazu kamen dann noch diverse Handwerkertermine, weil noch einige offene Posten bzw. kleinere Mängel abzuarbeiten waren.

So sieht es jetzt bei uns aus:








Nachdem der größte Teil der Innenarbeiten erledigt war, ging es nahtlos mit der Gartenanlage weiter. Die groben Arbeiten haben wir vom Garten- und Landschaftsbauer ausführen lassen, so dass wir "nur" noch pflanzen, Rasenkantensteine setzen, Rasen sähen, Schuppen und die Holzterrasse bauen mussten. Also fast gar nichts zu tun ;-)

Hier einige Impressionen von der Entwicklung des Gartens:

Winter - und noch kein Garten....

Frühjahr - Rapsblüte und Feinplanum

Immer noch Frühjahr und noch mehr Raps

Mitte Juli

Mitte August

Impressionen vom Landleben:

Lass die Hecke ganz - ist doch noch eine Babyhecke!

Ja, die Hecke steht noch ;-))

Impressionen vom fertigen Haus:








Samstag, 2. März 2013

Fazit Teil 1

Auch wenn die Bauarbeiten immer noch nicht ganz abgeschlossen werden konnten (da witterungsbedingt die Fassade immer noch nicht fertig ist), will ich hier unser ganz persönliches Fazit zu der Baufirma, den beteiligten Gewerken und anderen Lieferanten abgeben.

Zur Bewertung haben wir jeder Firma eine Note gegeben, die einer Schulnote von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) entspricht. Diese Benotung spiegelt unsere Erfahrungen wieder und ist deshalb vollständig subjektiv und keinesfalls allgemein gültig. Außerdem ist zu bedenken, dass in die Benotung auch unser Verhältnis zu den beteiligten Handwerkern und weiteren Personen eingeflossen ist - einem netten und aufgeschlossenen Handwerker verzeiht man kleinere Fehler vermutlich eher und benotet diesen besser als einen Handwerker, mit dem wir möglicherweise "nicht so gut" konnten. Auch wenn beide objektiv vielleicht genauso gut gearbeitet haben.

Bauservice Timm (Vertrieb, Planung und Kalkulation des Bauvorhabens): 

Die Planung fand in netter Atmosphäre statt. Fragen wurden ausführlich beantwortet und auf unsere Wünsche wurde gut eingegangen. Änderungen wurden recht zeitnah umgesetzt. Ein großer Vorteil ist, dass man nicht an Musterhäuser und Mustergrundrisse gebunden ist, sondern sein Haus völlig frei gestalten kann. Der Nachteil dabei ist natürlich, dass das relativ hohe Anforderungen an die eigene Kreativität stellt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich am Musterhaus oder anderen bereits umgesetzten Häusern zu orientieren.

Bei einigen Posten wich die Kalkulation schlussendlich aber sehr stark von den später entstehenden tatsächlichen Kosten ab (z.B, Treppe - geplant 6.000 € für unsere Wunschtreppe, erstes Angebot 14.700 €, letztlich hat die Treppe nach einer kostenbedingten Planänderung dann rd. 10.000 € gekostet).

Insgesamt aus unserer Sicht eine 2-


Bauausführungen Brinkmann 

Die Bauzeit teilen wir subjektiv in mehrere Phasen ein, die wir unterschiedlich bewerten.

Nach Unterschrift des Werkvertrages war der erste Bauleiter für uns zuständig, der sämtliche Vorgespräche und Bauausführungsplanungen zu verantworten hatte. Die Betreuung war sehr nett und kompetent - also alles in Ordnung.

Mit Beginn der tatsächlichen Bautätigkeit und während der gesamten Rohbauphase war der zweite Bauleiter (und einer der Geschäftsführer der Firma Brinkmann) für die Bauleitung zuständig. Für uns war das die Zeit des größten Ärgers, da wir weder über den Baubeginn, noch über entstandene Verzögerungen noch über den konkreten Ablauf informiert worden sind. Einiges an Ärger wäre mit etwas mehr Informationen sicher vermeidbar gewesen. Trotzdem ist der Rohbau insgesamt relativ schleppend fertig gestellt worden. Unser Dach ist beispielsweise erst Wochen nach dem Dach des Nachbarhauses, das ja zeitgleich und mit derselben Baufirma gebaut wurde, fertig gedeckt worden. Auf die Fassadenarbeiten wie das Verfugen der Verblender warten wir noch immer. Dass die vereinbarte Bauzeit im Großen und Ganzen trotzdem eingehalten werden konnte, ist unseres Erachtens dem dritten Bauleiter zu verdanken.

Die Ausbauphase hat Herr Duda als unser dritter Bauleiter verantwortet. Wir nennen ihn hier ausdrücklich namentlich, da wir die Betreuung als außerordentlich kompetent, engagiert und freundlich empfunden haben. Mails wurden sehr schnell beantwortet und auch der telefonische Kontakt war immer kurzfristig möglich. Wenn es zu Pannen gekommen ist (z.B. das Putzegalisationsanstrich-Desaster) hat Herr Duda schnell reagiert und man hatte jederzeit das gute Gefühl, dass er die Lage "im Griff" hat. Auch auf Reklamationen bzw. Mängelrügen wurde bzw. wird schnell eingegangen und immer versucht, eine für die Bauherren zufriedenstellende Lösung zu finden.

Insgesamt geben wir der Baufirma eine 2.

Diese gute Note ist unseres Erachtens trotz der schleppenden Rohbauphase gerechtfertigt. Die vereinbarte Bauzeit wurde trotzdem eingehalten, was die Bezugsfertigkeit des Gebäudes betrifft. Insgesamt leistet die Firma wirklich gute Arbeit. Dies haben uns unsere baubegleitenden Sachverständigen (sowohl unserer als auch der unserer Nachbarn) ebenfalls bestätigt. Einer der beiden Sachverständigen meinte sogar, die Firma Brinkmann wäre eine der ganz ganz wenigen Baufirmen, von denen er als Sachverständiger sich ggf. ein Haus bauen lassen würde. Positiv ist aus unserer Sicht auch zu bemerken, dass in der Regel immer mit denselben Gewerken gearbeitet wird. So kennen sich alle beteiligten Handwerker untereinander und sind gut aufeinander eingespielt, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Fotos

Ein paar Fotos vom jetzigen Stand. Noch ist längst nicht alles fertig aufgebaut und weggeräumt, aber wir bleiben am Ball ;-)

WZ mit Blick in den Spitzerker zum Feld.

Glaserker - im Sommer wird es trotz Wärmeschutzglas
sicher warm bei uns...

Gästebad

Bad im OG

Bad OG mit unseren "Schnäppchen" Möbeln

Galerie mit Glasgeländer

Treppe mit Lichtband

WZ von oben betrachtet

Sonntag, 17. Februar 2013

Update nach Umzug

Was ist seit dem letzten Eintrag passiert? Wir sind in den letzten drei Tagen umgezogen bzw. sind immer noch mitten dabei, wenn ich die vielen Möbelteile und Kisten um mich herum so betrachte.

Am vergangenen Montag, also dem Tag der eigentlichen Abnahme, haben wir die Abnahme abgelehnt, da noch reichlich Restarbeiten zu erledigen waren - u.a. fehlte das Galeriegeländer (Stichwort Absturzsicherung...). Diese sind inzwischen aber im Wesentlichen abgearbeitet. Am Freitag wurde das Bauschloss ausgetauscht und nun haben wir eigene Schlüssel. Wir werden deshalb der Firma Brinkmann gegenüber eine Teilabnahme erklären. Eine vollständige Abnahme ist ausgeschlossen, da die Fassadenarbeiten wegen der anhaltend kalten Witterung immer noch nicht abgeschlossen werden konnten.

Der Umzug war anstrengend und es wird auch noch einige Zeit vergehen bis wir im neuen Haus nicht mehr über Möbelteile und Kartons stolpern werden. Aber das ist sicher normal. Um wirklich sagen zu können, dass wir uns im neuen Haus richtig wohlfühlen und "angekommen" sind, ist es deshalb noch etwas früh.

Ein Update mit einem Fazit über die gesamte Bauzeit und die beteiligten Firmen folgt demnächst. Auch aktuelle Fotos werde ich schnellstmöglich nachliefern. Im Moment weiß ich nicht, wo unsere Kamera ist und noch weniger, wo sich das dazugehörige USB Kabel befindet, um die Fotos dann auf den PC ziehen zu können....

Donnerstag, 7. Februar 2013

Noch 4 Tage bis zur Übergabe

Gestern haben wir im Leben nicht daran geglaubt, dass die Innenarbeiten bis Montagmorgen abgeschlossen sein werden. Heute ist aber soviel passiert, dass es nun doch möglich erscheint. Insbesondere die Elektriker waren heute sehr fleißig. Die Dachunterstandsbeleuchtung und die Sat.anlage wurden montiert.

Mal sehen, was morgen alles passiert. Gut, dass wir Urlaub haben und vor Ort sein können.

Auch unser Gartenbauer war sehr fleißig: Die ersten Steine für die Zuwegung wurden gesetzt. Das Eingangspodest wurde bereits vor einigen Tagen geschüttet.



Mittwoch, 6. Februar 2013

Innentüren, Treppe und ... Endspurt

Inzwischen wurden die Innentüren und die Stufenbelegung der Treppe montiert. Treppe und Türen gefallen uns wirklich gut.

Was insbesondere mich aber richtig nervt, sind die schiefen Wände. Zwischen einigen Türzargen und der Wand ist ein Spalt von rd. 1 cm, durch den man den grünen Montageschaum sehen kann. Laut unserem Bauleiter wären das zwar alles noch normale Toleranzen beim Putzen. Mag ja vielleicht sein, sieht aber trotzdem richtig sch..... aus. Wir haben uns aber heute Morgen diesbezüglich geeinigt: Die sehr großen Spalte werden auf jeden Fall nachgearbeitet. Entweder durch Anputzen oder die Tischlerfirma muss nochmal nachbessern. Die kleineren Spalte werden mit Acryl geschlossen. Eigentlich soll man mit Acrylfugen zwar warten, bis das Haus sich etwas mehr gesetzt hat. Da ich aber bis dahin nicht ständig auf irgendwelche Ritze starren möchte, gehen wir das Risiko ein, die eine oder andere Fuge später nochmal nacharbeiten zu müssen.



Die Haustür ist im wahren Leben weniger leuchtend rot, sondern etwas dunkler. Das Foto verfälscht die Farbe leider.

Heute haben die Maler unser Haus wieder eingenommen, um bis zur Hausübergabe am kommenden Montag die letzten Restarbeiten auszuführen.

Überhaupt Hausübergabe: Im Moment gehen wir davon aus, dass wir zwar eine Übergabe machen, da das Haus im großen und ganzen bezugsfertig ist. Die Abnahme werden wir aber ablehnen wegen der immer noch fehlenden Verfugung und weil der Egalisationsanstrich des Putzes großflächig nachgearbeitet werden muss. Neben den fehlenden Außenarbeiten ist im Moment auch noch eine Liste von über 40 Punkten an Innenarbeiten offen. Einige davon nach unserer Meinung auch nicht ganz so trivial. Unser Bauleiter meint zwar, diese Punkte bis Montag erledigen zu lassen - allein uns fehlt der Glaube, dass das klappen kann! Wir werden sehen.

Sonntag, 3. Februar 2013

Laminat

Da morgen die Innentüren montiert werden, mussten wir dieses Wochenende Laminat legen.

Wir haben uns dafür entschieden, diese Aufgabe selbst zu übernehmen. Laminatlegen bringt uns nämlich eigentlich Spaß, weil man so schön schnell Erfolge sieht. Aber nach drei Tagen und je 10 bis 12 Stunden Arbeit bin ich nur noch fertig und frage mich, wie ich je auf die Idee kommen konnte, Laminatlegen wäre eine lustige Geschichte. Wir sind leider auch nicht wie geplant fertig geworden. 100 m² mit einigen schwierigen Stellen waren dann doch nicht an einem Wochenende zu bewältigen. Aber immerhin haben wir den größten Teil geschafft und dabei sämtliche Türübergänge. Erschwert hat die Arbeit außerdem die Tatsache, dass wir uns für schmales Laminat entschieden haben, da es uns optisch am besten gefallen hat. Aber natürlich sind das rd. 25 Prozent mehr Bretter die verlegt werden müssen.

Hier ein Foto noch relativ vom Anfang. Danach waren wir so im Arbeitswahn, dass es nicht mehr für weitere Fotos gereicht hat.


Freitag, 1. Februar 2013

Wärmepumpe vs. Gasbrennwerttherme

Mal ein kleiner Exkurs zu einem - wie wir meinen - Nachteil von Wärmepumpen, der uns in dieser Form bisher neu war:

Wie viele Bauherren haben wir uns sehr intensiv mit der Heiztechnik beschäftigt und lange überlegt, ob wir uns für eine Wärmepumpe oder doch lieber für die herkömmliche Gasbrennwerttechnik entscheiden sollen. Bei uns ist es letztlich die Gasbrennwerttechnik geworden. Unsere Nachbarn, die ja mit derselben Baufirma bauen, haben sich dagegen für eine Wärmepumpe entschieden. Es handelt sich um eine Abluftwärmepumpe mit zusätzlichem Außenluftmodul.

Ein Nachteil vom dem zumindest wir bislang noch nirgendwo etwas gelesen haben, sind die extrem hohen Stromkosten in der Aufheizphase des Hauses. Die Fertigstellung unserer Bauten (unser Haus und das Haus unserer Nachbarn wurden zeitgleich gebaut) fällt in die Winterzeit. Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit eigentlich ein idealer Zeitpunkt für die Trocknung des Hauses.

Wie wir jetzt wissen aber ganz und gar kein idealer Zeitpunkt für Wärmepumpen-Besitzer: Da weder das Außenluftmodul noch die Umluftvorrichtung während der Ausbauphase des Hauses und somit der Aufheizphase installiert werden, lief die Wärmepumpe in diesem Zeitraum komplett über die Heizstäbe. Die Aufheizung des Rohbaus erfolgte also zu Einhundert Prozent über Strom. In einem Zeitraum von rd. 6 Wochen sind bei unseren Nachbarn so Stromkosten von rd. 3.000 Euro aufgelaufen. Im gleichen Zeitraum sind es bei uns Strom- und Gaskosten zusammen von insgesamt rd. 600 Euro. Also erheblich weniger bei ungefähr gleichem Raumvolumen und ansonsten identischen Bedingungen (gleicher Bautrockner für denselben Zeitraum etc.).

Die eingesparten Kosten für den Gasanschluss von rd. 1.100 Euro (SH Netz AG), die u.a. immer als einer der Vorteile für eine Wärmepumpe genannt werden, wurden bei unseren Nachbarn also um ein Vielfaches durch die hohen Stromkosten in der Aufheizphase "aufgefressen". Es wird vermutlich einige Jahre dauern, bis man diese Mehrkosten wieder hereingeholt hat.

Ergänzung und Update nach eineinhalb Jahren Wohnen im neuen Haus:


Wir haben gerade mit unseren Nachbarn die Heizkosten verglichen. Dazu muss man wissen, dass unsere Nachbarn ungefähr dieselben Quadratmeter wie wir beheizen, im Gegensatz zu uns aber einen viel genutzten Kaminofen haben und mit diesem ebenfalls heizen und die durchschnittliche Raumtemperatur rd. zwei Grad unter unserer liegt.

Sehr zum Missfallen meines Mannes brauche ich Temperaturen zwischen 23 und 24 Grad um mich wohl zufühlen. Unsere Nachbarn heizen dagegen im deutlich vernünftigeren Bereich auf 21 bis 22 Grad. Laut allgemeiner Infos zum Thema Energiekosten soll ein Grad Raumtemperatur weniger ja ungefähr 6 Prozent Heizkosten sparen. Man würde also erwarten, dass die Heizkosten unserer Nachbarn alleine aus diesem Grund mindestens 10 Prozent unter unseren liegen. Dazu dann noch die Einsparung durch den Kaminofen - und natürlich die angeblich so energieeffiziente Wärmepumpe.

Alles "Pustekuchen": Wir haben fast identische Heizkosten. In den Übergangsmonaten mit moderaten Außentemperaturen ist die Wärmepumpe unserer Nachbarn tatsächlich effizienter (oder vielleicht ist es auch deren Kaminofen). In den kalten Monaten steigen die Heizkosten mit Wärmepumpe aber überproportional an. Im Jahresdurchschnitt haben wir fast identische Heizkosten von knapp 90 Euro im Monat.


Sanitärinstallation, Fliesen und Teppich

Diese Woche haben die Fliesenleger endlich das Bad oben ganz fertig und das Gästebad weitgehend fertig gestellt. Mit den Fliesenarbeiten oben im Bad sind wir sehr zufrieden. Der Fliesenleger hat super gearbeitet und mitgedacht. Alles prima!




Weniger zufrieden sind wir mit den Arbeiten im Gästebad. Hier müssen wir Fliesen nachbestellen, da augenscheinlich für jedes kleine Teilstück eine neue Fliese verschnitten wurde. Das Mosaik ist nicht sehr sauber verlegt und was am schlimmsten ist: Zwei der 60 * 60 cm Fliesen waren gewölbt. Da können zunächst natürlich die Fliesenleger nichts dafür, sondern Villeroy und Boch (eigentlich ein Unding bei den teuren Fliesen!). Sehr ärgerlich ist aber, dass die Fliesenleger die zwei gewölbten Fliesen als ganze Fliesen direkt in Augenhöhe in der Dusche an die Wand gebracht haben. Hätte man die nicht wenigstens irgendwo verwenden können, wo nur ein Teilstück geschnitten wurde?? Dann wäre es vermutlich gar nicht aufgefallen. So sieht man es ziemlich stark. Ein Austausch dieser Fliesen ist leider nicht möglich, da wir keine Fliesen mehr haben und die von uns jetzt nachbestellten aus einem anderen Brand stammen werden. Na toll, ich bin begeistert.

Außerdem sind im Gästebad die Wände krumm und schief. Keine Ahnung, was die Putzer dort gemacht haben. Jetzt müssen noch Wände nachgeputzt werden, da neben den Fliesen Spalte von teilweise fast zwei Zentimeter geblieben sind. Ich hoffe, die bekommen das anständig hin. So werden wir den Raum sicherlich nicht abnehmen.


Rechts ein fieser Spalt :-(


In einigen Räumen oben haben wir außerdem Teppich verlegt. Das war eigentlich zu früh, da die Fliesenleger ja deutlich länger gebraucht haben als geplant und somit noch reichlich Staub angefallen ist. Da in der nächsten Woche aber die Innentüren kommen, müssen wir mit den Bodenbelägen fertig werden und hatten somit nicht so recht die Wahl.